Wenn Projekte nicht an Technik scheitern – sondern an Menschen
Kommt Ihnen das bekannt vor?
Sie werden beauftragt, ein wichtiges Projekt zu leiten. Motiviert beginnen Sie damit, ein starkes Team zusammenzustellen. Doch schon in dieser frühen Phase zeigen sich erste Herausforderungen.
Zwischen zwei potenziellen Teammitgliedern bestehen seit Langem Konflikte – Sie müssen sich für eine Person entscheiden. Ein anderer Experte, den Sie gerne im Projekt hätten, wird von seinem Vorgesetzten nicht freigegeben. Stattdessen erhalten Sie einen Ersatz, von dem Sie bereits wissen, dass die Zusammenarbeit mit anderen Teammitgliedern schwierig werden könnte.
Und so ließe sich die Liste fortsetzen.
Viele der Herausforderungen, die Projekte erschweren, entstehen nicht durch technische oder fachliche Probleme – sondern durch zwischenmenschliche Dynamiken, Interessenlagen und Kommunikationsprobleme.
Kurz gesagt: Projektpolitik.
Die unterschätzte Dimension von Projekten
Die meisten Schwierigkeiten in Projekten sind keineswegs überraschend. Viele von ihnen sind sogar vorhersehbar und damit auch beeinflussbar.
Gleichzeitig gilt: Erfolgreiche Projekte entstehen nicht zufällig. Sie lassen sich planen und gestalten, wenn der Fokus auf den richtigen Faktoren liegt.
Einer der entscheidenden Faktoren ist dabei die Zusammenstellung leistungsfähiger Teams. Produktive und effizient arbeitende Teams entstehen jedoch nicht automatisch. Unterschiedliche Persönlichkeiten, Arbeitsstile und Kommunikationsmuster treffen aufeinander – und müssen miteinander funktionieren.
Mit zunehmender Komplexität unserer Arbeitswelt wird diese Herausforderung immer größer. Menschen stehen häufig vor Situationen, in denen sie nicht sicher sind, wie sie reagieren oder sich verhalten sollen.
Wer nicht lernt, sein eigenes Verhalten sowie das seiner Mitarbeitenden an neue Anforderungen anzupassen, wird langfristig Schwierigkeiten haben, erfolgreich zu führen und Projekte wirksam zu steuern.
Doch wie gelingt es, sich selbst und andere besser zu verstehen?
Verhalten verstehen. Der Schlüssel zu besserer Zusammenarbeit
Eine Möglichkeit besteht darin, das eigene Verhalten systematisch zu reflektieren und die unterschiedlichen Verhaltensweisen anderer Menschen besser einordnen zu können.
Hier setzen Verhaltensanalysen an.
Eine besonders bewährte Methode ist das DISG-Modell, das sich durch seinen pragmatischen und praxisnahen Ansatz auszeichnet.
DISG steht für vier grundlegende Verhaltensdimensionen:
- D – Dominant
- I – Initiativ
- S – Stetig
- G – Gewissenhaft
Das Modell hilft dabei, unterschiedliche Kommunikations- und Arbeitsstile sichtbar zu machen und besser zu verstehen. Der Fokus liegt auf der praktischen Anwendung: Wie kommunizieren Menschen? Wie treffen sie Entscheidungen? Wie reagieren sie auf Druck, Veränderungen oder Konflikte?
Das Ziel ist nicht, Menschen zu kategorisieren oder zu bewerten. Vielmehr unterstützt das Modell dabei,
- sich selbst besser kennenzulernen
- andere Menschen besser zu verstehen
- das eigene Verhalten situationsgerecht anzupassen
Warum Kommunikation über Projekterfolg entscheidet
Ineffiziente Kommunikation und ungelöste Konflikte kosten in Projekten nicht nur Zeit – sie kosten auch Geld.
Missverständnisse führen zu Verzögerungen, Entscheidungen werden vertagt oder revidiert, Chancen bleiben ungenutzt. Gleichzeitig sinkt häufig die Motivation im Team, wenn Zusammenarbeit dauerhaft schwierig wird.
Gerade deshalb ist es wichtig, Teams nicht nur nach fachlicher Kompetenz zusammenzustellen, sondern auch die Dynamik zwischen den Beteiligten zu berücksichtigen.
Ein bewährtes Instrument: die DISG-Analyse von Ensize
Für unsere Arbeit nutzen wir bei der Conmetis AG die DISG-Analyse von Ensize.
Ensize International wurde 1992 in Schweden gegründet und ist heute ein weltweit tätiges Unternehmen, das sich auf Verhaltensanalysen und Assessments spezialisiert hat. Die Instrumente basieren auf etablierten wissenschaftlichen Grundlagen und werden über eine moderne Online-Plattform bereitgestellt, die Schulungen, Wissenstransfer und Analysen ermöglicht.
Die Methode hat sich seit mehr als 25 Jahren in der Praxis bewährt. Sie ist schnell durchführbar, leicht verständlich und lässt sich flexibel in unterschiedlichen Kontexten einsetzen.
Zum Beispiel bei:
- Rekrutierung neuer Mitarbeitender
- Zusammenstellung von Projektteams
- Teamentwicklung
- Konfliktmanagement
- Führungskräfteentwicklung
Der große Vorteil: Die Analyse ist praxisnah, verständlich und wertet nicht. Sie schafft Transparenz über unterschiedliche Arbeits- und Kommunikationsstile und verbessert damit nachhaltig die Zusammenarbeit.
Mehr Potenzial für Menschen und Projekte
Wer die Dynamik von Verhalten und Kommunikation versteht, kann Teams gezielter entwickeln und Projekte erfolgreicher steuern. Denn letztlich entscheidet nicht nur die fachliche Qualität über den Projekterfolg, sondern auch die Qualität der Zusammenarbeit.
Wenn Sie daran interessiert sind, das Potenzial Ihrer Teams zu steigern und die Zusammenarbeit in Projekten zu verbessern, sprechen Sie uns gerne an.

